Unternehmen / Industrie

Peter Spuhler: «Der nächste Schuss muss sitzen»

Der CEO und VR-Präsident von Stadler Rail kann sich bei der Suche nach seinem Nachfolger keinen zweiten Fehltritt erlauben.

Die ersten zwei Jahre an der Börse waren für Stadler Rail turbulent. Beim Börsengang herrschte Euphorie, doch schon bald folgte eine Enttäuschung auf die andere. Peter Spuhler sagt im Interview, wo Stadler heute steht und was er noch erreichen will, bevor er als CEO zum zweiten Mal zurücktritt.

Herr Spuhler, in den zwei Jahren, seit ­Stadler Rail an die Börse gegangen ist, lief ­einiges nicht wie gewünscht: Probleme bei Bestellungen, enttäuschende Zahlen, der Abgang von CEO Thomas Ahlburg. Entsprechend schwach entwickelte sich der Aktienkurs. Wird Stadler Anlegern in den nächsten zwei Jahren mehr Freude machen?
Wir hatten einige Herausforderungen, das ist richtig. Mein Nachfolger als CEO war nicht in der Lage, den Leistungsausweis zu bringen, den wir von ihm erwartet hatten. Zudem gab es Probleme bei der Abwicklung von zwei, drei Aufträgen. Dann kam noch die Pandemie hinzu. Angesichts dieser Umstände hat sich der Aktienkurs gut gehalten. Wir haben auch gezeigt, dass wir die Situation wieder in den Griff bekommen. Im zweiten Halbjahr 2020 haben wir immerhin wieder 7% Ebit-Marge geschrieben. Ein Signal, das in die richtige Richtung zeigt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?