Unternehmen / Ausland

Pfizer und Mylan planen Generika-Firma

Die Sparte für patentfreie Produkte und Generika von Pfizer und Mylan sollen zusammengeführt werden.

(Reuters) Die US-Pharmakonzerne Pfizer (PFE 34.65 0.49%) und Mylan und wollen ein gemeinsames Unternehmen für Nachahmermedikamente schmieden. Dazu sollten Mylan und die Sparte für patentfreie Produkte und Generika von Pfizer zusammengeführt werden, teilte Mylan am Montag mit. Nach der Vereinbarung sollten Pfizer-Aktionäre künftig 57% und Mylan-Aktionäre 43% der neuen Firma halten.

Pfizer-Chef Albert Bourla nannte den Deal einen wichtigen Meilenstein zur Entwicklung des Konzerns zu «einem globalen Marktführer für wissenschaftlich fundierte, innovative Medikamente.» Zudem schaffe er Mehrwert für die Aktionäre.

An der Börse sorgten die Nachrichten bei Mylan für einen Kurssprung: Im vorbörslichen US-Geschäft notierten die Titel gut 22% auf 22,55 $. Die Papiere des Viagra-Herstellers bewegten sich dagegen kaum.

Pfizer-Chef Bourla äußerte sich zudem zufrieden über die Entwicklung des zweiten Quartals. Bei einem Umsatzrückgang um 1,5% auf 13,2 Mrd. $, schnellte das Nettoergebnis um 30% auf 5,05 Mrd. $. Als Grund für den Gewinnzuwachs nannte der Vorstand die hohe Nachfrage nach dem Krebsmittel Ibrance, dem Gerinnungshemmer Eliquis und dem Rheumamittel Xeljanz.

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