Unternehmen / Gesundheit

Pfizer wälzt Risiken auf Käufer ab, grosse Unterschiede bei Preisen

Der US-Pharmagigant sichert seine Rekordprofite aus dem Impfstoffverkauf mit einseitigen Verträgen, wie öffentlich gewordene Dokumente belegen.

Wenn sie geschickt vorgehen, können Retter in der Not reich werden. Dem New Yorker Pharmakonzern
Pfizer und seinem deutschen Partnerunternehmen Biontech scheint dies mit dem Impfstoff gegen das Coronavirus zu gelingen. An die Öffentlichkeit gedrungene Lieferverträge mit mehreren Ländern enthüllen, dass sich Pfizer bei mehreren Regierungen mit krass einseitigen Klauseln gegen jegliche Risiken absichert.

Der erste der Verträge wurde kürzlich von albanischen Journalisten entdeckt und am vergangenen Mittwoch von Ehden Biber, einem Experten für Informationssicherheit in London, via Twitter veröffentlicht. Da der Kurznachrichtendienst dessen Konto daraufhin teilweise sperrte, postete Biber einen zweiten Vertrag mit Brasilien auf dem Messagingdienst Telegram. Für die Echtheit dieses Vertrags bürgt laut Biber eine digitale Unterschrift.

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