Märkte / Makro

Pharmaerfolg bringt Schweiz zurück auf Sünderliste

Der Handelsbilanzüberschuss mit den USA ist auf mehr als 20 Mrd. $ gestiegen. Damit rückt die Schweiz wieder ins Visier des US-Finanzministeriums.

Das US-Finanzministerium hat sich Zeit gelassen. Knapp zwei Tage vor der Unterzeichnung des Phase-1-Abkommens mit China veröffentlicht das Schatzamt den Bericht zur Währungspolitik der wichtigsten Handelspartner. Eigentlich wird diese «Liste der kommerziellen Übeltäter» – darum geht es im Prinzip – im halbjährlichen Turnus publiziert. Dieses Mal war sie knapp zwei Monate überfällig.

Tatsächlich gibt es derzeit kein Land, das alle drei Kriterien auf der Liste erfüllt, die einen Währungsmanipulator auszeichnen. In einer versöhnlichen Geste sieht das Ministerium davon ab, China weiterhin als Manipulator zu bezeichnen. Erst im vergangenen Sommer vergaben die USA den Chinesen dieses Label. Nun gehört China nur noch zu den Handelspartnern, die unter Beobachtung stehen.

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Leser-Kommentare

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Willy Huber 14.01.2020 - 13:50
Die spinnen, die Amerikaner! Bei allem Respekt für die einmalige Leistung der USA seit ihrer Gründung vor ein paar Hundert Jahren (besiedelt vorgeschichtlich durch Spanier, Engländer, Portugiese und Franzosen, später durch eingewanderte Briten, Irländer, Deutsche, Italiener, und andere Europäer!) ist die lustvolle Selbstdarstellung des heutigen Präsidenten und “seiner Crew” neben seinen zum Teil durchaus anerkennenswerten Bemühungen oft ungeniessbar. Das kann… Weiterlesen »