Unternehmen / Gesundheit

Pharmakonzernen droht Ungemach aus den USA

Trotz aller Unstimmigkeiten über Budgetfragen ist absehbar, dass die staatlichen Gesundheitsausgaben der USA deutlich beschnitten werden. Für Pharmakonzerne brechen härtere Zeiten an.

Tag für Tag erhalten 10 000 Amerikaner neu die Berechtigung, Leistungen vom staatlichen Krankenversicherungsprogramm Medicare zu beziehen. Der von der Babyboomer-Generation ausgelöste massive Ausbau hat zur Folge, dass der amerikanische Staat für die Gesundheit über 65-Jähriger immer tiefer in die Tasche greifen muss. Schon jetzt verschlingt Medicare 24% der Staatsausgaben, mehr als jeder andere Budgetposten, Erziehung und Verteidigung eingeschlossen.

So kann es nicht weitergehen, sind sich die regierenden Demokraten und Republikaner einig. Trotz aller Unstimmigkeiten über Budgetfragen ist absehbar, dass die staatlichen Gesundheits­ausgaben deutlich beschnitten werden. Patty Murray, die demokratische Vorsitzende des Budgetausschusses im Senat, setzt sich für Kürzungen von rund 250 Mrd. $ ein. Ihr republikanischer Gegenspieler im Repräsentantenhaus, Paul Ryan, will bis 2024 ein Gutscheinsystem für Medicare einführen und die jährlichen Ausgabesteigerungen auf einen halben Prozentpunkt über dem BIP-Wachstum begrenzen.

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