Märkte / Makro

Philipp Hildebrand: «Ähnliche Situation wie vor der Finanzkrise»

Der Vice Chairman von BlackRock sieht die USA als Unsicherheitsfaktor Nummer eins. Und er sagt, wo er bei Schweizer Grossbanken Handlungsbedarf ortet.

Pascal Meisser und Jan Schwalbe, London

Gerade erst ist Philipp Hildebrand aus China zurückgekommen. Am BlackRock-Europasitz in London, der sich in einem unscheinbaren Hochhaus in der City befindet, ist er an zwei bis drei Tagen anzutreffen. Zwischendurch arbeitet er von Zürich aus für den grössten Vermögensverwalter der Welt. Öffentlich meldet er sich nur selten zu Wort, doch für «Finanz und Wirtschaft» macht er eine Ausnahme.

Herr Hildebrand, Italien ist zum Sorgenkind geworden, Deutschland schwächelt, der Brexit rückt näher. Wohin steuert Europa?
Man kann nicht über Europa sprechen, ohne sich die Grosswetterlage und damit vor allem die Rolle der USA vor Augen zu halten. Nordamerika spielt bezüglich des makroökonomischen Bildes und der politischen Betrachtung heute mehr denn je eine massgebliche Rolle.

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Leser-Kommentare

Marcel Ehrsam 02.11.2018 - 18:05

Herr Hildebrand beweist einmal mehr,dass er ein ausgezeichneter Kenner der Finanzwelt ist und es schade ist ,dass er nicht mehr für ein Schweizer Institut tätig ist. Aber wer weiss was die Zukunft bringt!
Marcel Ehrsam
Rentner zurzeit in Spanien