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Mutmasslicher Betrugsfall bei Phoenix Mecano

Der Komponentenhersteller hat wegen möglichen Unregelmässigkeiten eine Untersuchung bei einer US-Tochter eingeleitet.

(AWP) Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano (PM 350.00 +0.57%) hat eine Untersuchung zu möglichen Unregelmässigkeiten bei einer US-Tochtergesellschaft eingeleitet. In einer ersten Schätzung geht Phoenix Mecano von einer einmaligen Ergebnisminderung in Höhe eines höheren einstelligen Millionenbetrages in Euro aus, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Die Untersuchung umfasse Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit gewissen Kundenaufträgen, Aussenumsätzen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einer nicht näher benannten US-Tochtergesellschaft. Die Untersuchung werde mit der Unterstützung von externen Forensikspezialisten und Anwälten durchgeführt, hiess es weiter.

Betroffen seien Vorgänge der Jahr 2018 bis heute. Ins Rollen gekommen war der Fall durch die Meldung eines internen Whistleblowers.

Unter Ausklammerung der Befunde der internen Untersuchung sieht sich Phoenix Mecano im laufenden Jahr auf Kurs, die kommunizierten Wachstumsziele bei Umsatz und operativem Ergebnis zu erreichen. Für 2022 hatte das Unternehmen ein nicht näher beziffertes Umsatzwachstum sowie eine zweistellige prozentuale Verbesserung im EBIT in Aussicht gestellt.

Die Halbjahreszahlen wird Phoenix Mecano am 11. August 2022 publizieren.

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