Unternehmen / Industrie

Phoenix Mecano: Geringe Profitabilität verscheucht Anleger

Analyse | Das gute Ergebnis verhalf den Aktien zu einer kleinen Erholung. Auf längere Sicht bleibt die schwache Profitabilität ein Hemmschuh.

Der vom Industriezulieferer Phoenix Mecano erzielte Zuwachs bei Umsatz und Gewinn in den ersten neun Monaten ist für sich genommen beeindruckend. Das Unternehmen spezialisiert sich mit drei operativen Sparten auf die Herstellung von elektrischen Komponenten wie Spezialmotoren oder Gehäusen, die in verschiedenste Branchen geliefert werden. Der Neunmonatsumsatz wuchs um 22,7% auf 611,4 Mio. €, der Betriebsgewinn stieg um 92,7% auf 41,1 Mio. €. Diese Eckwerte lägen deutlich über dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019, freute man sich in der entsprechenden Medienmitteilung.

Dank der guten Zahlen bestätigt das Unternehmen auch den anlässlich des Halbjahresergebnisses publizierten Ausblick auf das Gesamtjahr 2021. Demnach ist mit einem deutlich zweistelligen Umsatzwachstum und einem Betriebsgewinn oberhalb von 43 Mio. € zu rechnen. Hinsichtlich Umsatz dürfte im laufenden Jahr die bisherige Bestmarke von 2019 mit Leichtigkeit übertroffen werden, damals erzielte die Gesellschaft 680 Mio. € Umsatz. Beim Betriebsgewinn ist schon jetzt das Jahresziel nahezu erreicht.

Knappe Rohstoffe und teure Logistik

Die herausfordernde Situation in den Beschaffungsmärkten und den Lieferketten verhinderte den Angaben zufolge eine noch bessere Performance. Die Auswirkungen dieser Probleme auf die Finanzergebnisse habe man durch ein gezieltes Management der Lieferantenbasis und die Weitergabe von teils erheblichen Kostensteigerungen minimieren können.

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