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Unternehmen / Immobilien

Photovoltaikanlagen gewinnen an Aufmerksamkeit

Der Bund hat die Fördermittel für Solarstrom aufgestockt. Die Wartezeiten für Antragsteller sind dadurch nahezu verschwunden.

In den Flachlandregionen der Schweiz hat in den letzten Tagen und Wochen die Farbe Grau dominiert. Die Sonnenscheindauer war noch kürzer, als es um die Jahreswende üblich ist. Ein wenig passender Rahmen, um sich mit dem Thema Solarenergie zu befassen. Hauseigentümern bietet sich mit Solaranlagen jedoch eine Alternative in der Stromversorgung. Fördergelder stehen bereit.

Bei den neuen erneuerbaren Energien, allen voran bei der Photovoltaik, hat sich das Wachstum verstärkt. In den letzten zwölf Monaten lieferte sie fast 4200 Gigawattstunden (GWh) Strom, was 6,2% der gesamten Stromproduktion entsprach. Der Richtwert für das Jahr 2020 von 4400 GWh rückte damit in Griffnähe. Vor allem grössere Anlagen waren dafür verantwortlich. Damit setzte sich ein bereits 2019 festgestellter Trend fest, der eine Zunahme der Durchschnittsgrösse der installierten Anlagen von 19,4 auf 22,5 kW ermittelt hat. Gemäss Bundesamt für Energie (BFE) wurden im letzten Jahr 147 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung über 100 kW (total 41 MW) in das Einspeisevergütungssystem aufgenommen.

Wechsel zu Einmalvergütung

Der Ausbaupfad der Energiestrategie 2050 sieht aber vor, bis 2035 einen Richtwert von 11 400 GWh Solarstrom zu erreichen. Entsprechend will das Bundesamt für Energie den Ausbau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien weiter stärken. Und auf den Schweizer Haus­dächern ist auch noch viel Platz für Solaranlagen. Wer eine Photvoltaikanlage auf seiner Liegenschaft installiert, kann mit finanzieller Unterstützung des Bundes rechnen. Dabei löst derzeit eine Einmalvergütung das frühere Einspeisevergütungssystem ab. Die Einmalvergütung (EIV) für Photovoltaikanlagen wird für alle Anlagengrössen ausgezahlt und läuft mindestens bis 2030. Sie deckt rund 20% der Investitionskosten (maximal 30% der bei der Inbetriebnahme massgeblichen Investitionskosten von Referenzanlagen). Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?