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Pictet verdient 2020 deutlich mehr

Die Genfer Privatbank kann 2020 sowohl den Ertrag wie auch den Gewinn steigern und verzeichnet Höchststand bei den verwalteten Vermögen.

(AWP) Die Genfer Privatbank-Gruppe Pictet hat 2020 sowohl den Ertrag als auch den Gewinn gesteigert. Die verwalteten Vermögen schwollen dank des positiven Marktumfeldes und Neugeldzuflüssen auf einen Höchststand.

Der Betriebsertrag nahm 2020 laut ungeprüfter Zahlen um 10% auf 2,89 Mrd. Fr. zu. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 577 Mio. und damit 7% mehr als im Vorjahr, wie der Vermögensverwalter am Mittwoch mitteilte. Den detaillierten Jahresbericht wird Pictet Ende April 2021 veröffentlichen.

Die verwalteten oder verwahrten Vermögen stiegen per 31. Dezember 2020 um 6% auf einen Höchststand von 609 Mrd. Fr.. Die Zunahme ist den Angaben zufolge sowohl der Investmentperformance als auch den starken Nettoneugeldzuflüssen in allen Geschäftseinheiten der Pictet-Gruppe zu verdanken. Die Netto-Neugelder der Gruppe beliefen sich 2020 auf 24 Mrd. Fr.

Per 31. Dezember 2020 betrug die Kernkapitalquote (CET1) 20,2% und die Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio) 182% . Damit liegen die Werte deutlich über den regulatorischen Mindestanforderungen der Finma.

«Pictet hat im herausfordernden Corona-Jahr 2020 einmal mehr Stärke gezeigt und Büros in New York, Schanghai und Monaco eröffnet. Zudem haben wir weiterhin weltweit in Talente und Technologie investiert und den Mitarbeiterbestand signifikant ausgebaut», wird Renaud de Planta, geschäftsführender Senior-Teilhaber, in der Mitteilung zitiert.