Unternehmen / Industrie

Pierer Mobility trennt sich von eigenen Aktien

Der Hersteller von KTM-Motorrädern stoppt sein Aktienrückkaufprogramm und will die selbst gehaltenen Titel wieder platzieren.

(AWP/CB) Pierer Mobility (PMAG 74.40 +0.27%) wird keine eigenen Aktien mehr zurückkaufen. Der Verwaltungsrat habe beschlossen, das Aktienrückkaufprogramm mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden, teilte der österreichische Motorrad- und E-Bicycle-Hersteller mit Hauptbörse SIX am Mittwochabend mit.

Der Aktienrückkauf war im Oktober 2019 angekündigt worden. In dessen Rahmen sollten bis zu 1,67 Mio. Aktien oder 7,4% des Grundkapitals erworben werden. Doch sechs Monate später, im April, verzichtete die Gesellschaft wegen der Unsicherheiten rund um die Pandemie nicht nur auf die zuvor geplante Ausschüttung einer Dividende, sondern setzte auch den Aktienrückkauf aus.

Im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms hat Pierer Mobility rund 224’000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von rund 46.85 Fr. erworben. Davon wurden im vergangenen August knapp 31’000 Stück  bzw. 0,14% des Grundkapitals verwertet. Zum Abschluss des Programms am 20. Januar verfügt die Gesellschaft deshalb über gut 193’000 eigene Aktien; dies entspricht 0,86% des Grundkapitals.

Und von diesem Eigenbestand will sich die vor allem durch Motorräder der Marke KTM bekannte Gesellschaft nun wieder trennen. Die besagten Titel sollen laut den Angaben «an ausgewählte institutionelle Investoren bzw. strategische Partner» verkauft werden. Ziel sei es, den Streubesitz zu erhöhen und die Handelsliquidität zu verbessern sowie den Aktionärskreis zu erweitern.