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Plazza erzielt höheren Gewinn dank Neubewertungen

Das Immobilienunternehmen steigert den Gewinn im ersten Halbjahr deutlich, während sich der Liegenschaftsertrag nur marginal verbessert.

(AWP) Das Immobilienunternehmen Plazza (PLAN 320.00 +0.63%) hat im ersten Halbjahr den Gewinn dank hohem Erfolg aus Neubewertung deutlich ausgebaut. Der Liegenschaftsertrag verbesserte sich dagegen nur marginal. Covid-19 sei im ersten Halbjahr ohne nennenswerte Folgen geblieben, mittel- bis längerfristig wird jedoch mit Auswirkungen gerechnet.

Der Liegenschaftsertrag von Plazza wuchs in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 0,8% auf 12,3 Mio. Fr., wie Plazza am Donnerstag mitteilte. Auch das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen bewegte sich mit 9,5 Mio. Fr. im Rahmen des Vorjahres (VJ 9,2 Mio.).

Bereits zuvor hatte das Unternehmen über einen hohen Erfolg aus Neubewertung berichtet, der nach den nun definitiven Zahlen 18,7 Mio. Fr. betrug, nach 9,7 Mio. im Vorjahr. Das trug massgeblich zum Halbjahresgewinn von 21,8 Mio. Fr. (VJ 14,3 Mio.) bei. Ohne Neubewertungwäre der Gewinn 4,9% auf 7,9 Mio. Fr. zurückgegangen.

Insgesamt sank die Leerstandquote aller Liegenschaften von 3,2 auf 3,1%. Der Leerstand habe jedoch keine Wohnungen betroffen, sondern nur Gewerbeflächen in der Wohnliegenschaft in Wallisellen sowie nicht vermietete Parkplätze und Nebenflächen. Der Wohnanteil an den Mieteinnahmen beträgt 75%.

Bei den Geschäftsflächen liessen sich die Auswirkungen von Covid-19 auf die Marktlage nicht abschätzen. Konjunkturbedingt müsse kurzzeitig mit einem Nachfragerückgang gerechnet werden und der Trend zu Home Office werde den Geschäftsflächenmarkt wahrscheinlich zusätzlich unter Druck bringen. In den beiden Geschäftshäusern im Giesshübel-Quartier in Zürich sind nach wie vor alle Büroflächen vermietet.

Projekte bieten gute Aussichten

Die Entwicklungsprojekte in Crissier und Regensdorf würden mittel- bis langfristig weiterhin vielversprechende Aussichten bieten. In Crissier sei das Baugesuch für die erste Etappe eingereicht worden. Diese mache zwei Drittel des Projekts oder ein Investitionsvolumen von rund 220 Mio. Fr. aus. Mit der Erteilung der Baubewilligung wird nicht vor Ende 2020 gerechnet. Die Realisierung des Projekts in Regensdorf sei frühestens in vier bis sieben Jahren geplant.

An dem im März für das Gesamtjahr vorgelegten Ausblick hält Plazza fest: Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung soll in der Grössenordnung von 2019 liegen.

Mittel- und längerfristig geht das Management davon aus, dass sich Wiedervermietungen im Geschäftsflächenbereich anspruchsvoller gestalten könnten.

Die komplette Historie zu Plazza finden Sie hier.»