Unternehmen / Industrie

Poenina plant die nächste grosse Übernahme

Analyse | Das Haustechnikunternehmen legt ein gutes Jahresergebnis vor und setzt die Akquisitionsstrategie konsequent fort.

Die Erfahrungen, die das Haustechnikunternehmen Poenina mit der Integration der 2018 übernommenen Inretis-Gruppe gemacht hat, waren offenbar besonders gut. «Wir sind darüber sehr, sehr glücklich», sagte Verwaltungsratspräsident Marco Syfrig, der an einer Telefonkonferenz ein gutes Jahresergebnis präsentieren konnte. Das Glück war offenbar so gross, dass das Unternehmen gleich einen weiteren Schritt ankündigte: die Fusion mit Caleira, die mit 12 Gesellschaften in sieben verschiedenen Kantonen rund halb so gross ist wie Poenina.

Das Berichtsjahr des Gebäudetechnikers Poenina steht ganz im Zeichen der Übernahme von Inretis, die zum ersten Mal ganzjährig konsolidiert wurde. Bei guter Auftragslage stieg der Umsatz wie erwartet deutlich um 60% auf 253,2 Mio. Fr. Der operative Gewinn (Ebit) wuchs 50% auf 15,2 Mio. Fr und erreichte eine Marge von 6%. Der Gewinn stieg 58% auf 7,8 Mio. Fr. Die Aktionäre sollen mit einer Dividende von 2 (i.V. 1.70) Fr. profitieren, wobei 1 Fr. verrechnungssteuerpflichtig aus dem Bilanzgewinn und 1 Fr. steuerfrei aus den Kapitalreserven kommen sollen. Das entspricht einer Rendite von aktuell 3,7%.

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Leser-Kommentare

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Dominique Vindayer 10.04.2020 - 13:43

« Das entspricht einer Rendite von aktuell 4.3% » (und nicht 3,7%).