Unternehmen / Gesundheit

Polyphor-CEO sieht nach Studienunterbruch drei Alternativen

Analyse | Das Antibiotikum Murepavadin zeigt in Tests schwere Nebenwirkungen. Die Aktien verlieren die Hälfte ihres Werts.

Bei der auf Antibiotika spezialisierten Polyphor hat sich das Risiko gezeigt, das die Biotech-Branche als Ganze charakterisiert: Ihr Wirkstoff Murepavadin gegen Lungenentzündungen insbesondere bei Patienten, die künstlich beatmet werden, hat eine stärkere Nebenwirkung gezeigt als erwartet.

In einer Phase-III-Studie (Prism-MDR) kam es bei 56% der Probanden zu Nierenversagen. Gemäss Erfahrungswerten hätten es höchstens 40% sein dürfen. Es ist Polyphor zugutezuhalten, dass sie von sich aus den für die Überwachung der Studie zuständigen Datenbeobachtungsausschuss kontaktiert hat. In Absprache mit diesen unabhängigen Experten hat das Unternehmen aus Allschwil daraufhin gleich beide Phase-III-Studien gestoppt.

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