Unternehmen / Gesundheit

Polyphor-CEO: «Die Fusion ist Teil einer grösseren Ambition»

Gökhan Batur erklärt, wie es zum Deal mit dem US-Biotech-Unternehmen EnBiotix gekommen ist und was nun voraussichtlich mit Polyphor geschieht.

Am Mittwochabend haben Polyphor und EnBiotix einen Reverse Takeover angekündigt. Nach Abschluss der Transaktion werden die Aktionäre der Schweizer Biotech-Gesellschaft 23 bis 26% der Titel des neuen Unternehmens halten. Beide Gesellschaften sind im Bereich Antibiotika gegen Atemwegerkrankungen aktiv. Polyphor bringt mit Balixafortide zudem einen Wirkstoff, der bereits gegen Brustkrebs getestet wurde und nun für andere Indikationen weiterentwickelt wird. EnBiotix zieht zusätzliche Deals in Betracht, um die Pipeline in Richtung seltener Krankheiten und Onkologie auszubauen.

Herr Batur, wie ist es zum Deal zwischen Polyphor und EnBiotix gekommen?
Ich war schon seit einiger Zeit in Kontakt mit Jeffrey Wager, dem CEO von EnBiotix. Er hatte einen Artikel gelesen über die Kombination unseres Murepavadin mit ihrem ColiFin. Unabhängige Forscher hatten interessante präklinische Ergebnisse damit erzielt. Jeff kontaktierte mich, um über eine Zusammenarbeit zu reden. Das war im Frühling, und bei Polyphor warteten wir auf die Resultate zu Balixafortide. Zu dem Zeitpunkt haben wir nichts Konkretes aufgegleist, aber ich habe von ihren Wachstumsambitionen erfahren. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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