Unternehmen / Gesundheit

Polyphor putzt die Pipeline heraus

Analyse | Das Biotech-Unternehmen hat 2020 den Verlust reduziert. Es richtet sich noch mehr auf Onkologie aus, sieht aber eine Möglichkeit bei Corona.

Mit den Jahreszahlen hat Polyphor am Freitag eine ganze Palette neuer Projekte präsentiert. Ihren Wirkstoff Balixafortide will sie auch in Kombination mit der Chemotherapie Nab-Paclitaxel (Abraxane) in früheren Behandlungslinien für Frauen mit metastasierendem Brustkrebs testen. Eine Phase-Ib/II-Studie soll im dritten Quartal beginnen, wenn es die Situation aufgrund der Pandemie zulässt.

Die Forscher des Biotech-Unternehmens haben ausserdem ein ähnliches Molekül identifiziert, das in präklinischen Untersuchungen Potenzial in Blutkrebsarten gezeigt hat. Wie Balixafortide ist es ein CXCR4-Inhibitor.

Polyphor macht in der Medienmitteilung keine Angaben zu weiteren Plänen. Aber es scheint klar, dass sie damit ihre Attraktivität erhöhen will. Neben Balixafortide hat sie nun einen zusätzlichen Onkologiewirkstoff, der das Interesse potenzieller Partner aus der Pharmaindustrie wecken könnte. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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