Märkte / Makro

Populäre Spekulation auf Pump

Immer mehr US-Anleger erhöhen die Hebelwirkung ihrer Investitionen mit Fremdkapital. Das könnte zur Gefahr werden, sobald die Aktienmärkte korrigieren.

Viel wurde in den vergangenen Wochen über die Nachhaltigkeit der Börsenhausse geschrieben – und über zahlreiche Börsenindikatoren, die die Investoren skeptisch stimmen sollten. Zu diesen Warnsignalen gehört gerade auch an den US-Börsen das Phänomen euphorischer Kleinanleger, die mit Aktien spe­kulieren und dabei vor dem Einsatz von Fremdkapital nicht zurückschrecken.

Dass verstärkt auf Pump gehandelt wird, illustriert die Entwicklung der Margin Debt – der Brokerkredite also, die es auch Kleinanlegern ermöglichen, die He­belwirkung der eigenen Transaktionen zu verstärken. Wie die jüngsten Zahlen der US-Behörde Finra (Financial Industry Regulatory Authority) per Ende November zeigen, hat die Margin Debt mit 722 Mrd. $ ein neues Höchst erreicht, wobei sich das Wachstum beschleunigt hat. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?