Zum Thema: Risiko vermeiden, höhere Rendite erzielen

Portfoliomanagement in der Theorie

Der US-Ökonom Harry Markowitz legte vor sechzig Jahren den Grundstein zur klassischen Portfoliotheorie. In der Realität gelten die strengen Annahmen aber nur eingeschränkt.

1952 stellte er seine Theorie vor, und vierzig Jahre später erhielt er dafür den Wirtschaftsnobelpreis: US-Ökonom Harry Markowitz legte den Grundstein dafür, wie Akademiker und Finanzpraktiker heute über Risiko und Rendite nachdenken. Die Grundidee: Bei gleicher erwarteter Rendite zweier Portfolios bevorzugen Anleger dasjenige mit weniger Risiko. Die Auswahl des Port­folios richtet sich nach der Risikoaversität des Investors – wie sehr er Verluste vermeiden will. Je risikoaverser der Anleger, desto sicherer ist sein Portfolio und desto weniger Rendite kann er erwarten.

Auf der Theorie von Markowitz wurde in den Sechzigerjahren das Capital Asset Pricing Model (CAPM) aufgebaut. Gemäss der Theorie ist das Marktportfolio optimal, das die beste Kombination von Rendite und Risiko offeriert. Wollen Anleger weniger ­Unsicherheit als das Marktrisiko, sollten sie einen Teil in risikolose Anlagen investieren. Wollen sie mehr Risiko, müssen sie sich dagegen verschulden, um in mehr risikoreiche Anlagen zu investieren.

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