Märkte / Makro

Positionieren für den Handelskrieg

Das Risiko einer Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt ist nicht zu unterschätzen. Was heisst das für die Aktienmärkte?

Zu früh gefreut. Zuletzt gab es zwar wieder etwas optimistischere Signale zum globalen Handel. Die USA liessen verlauten, sie seien auf Kurs, mit Mexiko einen Nachfolgevertrag für das Nordamerikanische Freihandelsabkommen abzuschliessen. Auch zwischen der Europäischen Union und den USA waren die Töne jüngst wieder etwas konzilianter: Die EU sei bereit, die Autozölle auf null zu reduzieren – wenn die USA dasselbe täten. Das sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstrom am Donnerstag in Brüssel.

Doch der Dämpfer liess nicht lange auf sich warten. Denn ebenfalls am Donnerstag drohte US-Präsident Donald Trump bereits wieder mit dem Austritt aus der Welthandelsorganisation, da die USA darin benachteiligt würden. Zudem sollen ab kommender Woche chinesische Güter im Wert von 200 Mrd. $ mit neuen Zöllen belegt werden. Und auch der im Juli vereinbarte Waffenstillstand mit der EU bezüglich Autozöllen scheint bereits wieder Makulatur zu sein.

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