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Powell: «Coronavirus kann zu Verwerfungen in China führen»

Der Präsident der US-Notenbank hat am Dienstag vor wirtschaftlichen Gefahren durch die Epidemie gewarnt.

(Reuters) Die US-Notenbank hat vor wirtschaftlichen Gefahren durch die Coronavirus-Krise gewarnt. Die Fed verfolge die Entwicklung genau, sagte deren Präsident Jerome Powell am Dienstag vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses. Das Virus könne zu Verwerfungen in China führen, die auf die übrige Weltwirtschaft übergreifen könnten. Die US-Wirtschaft sei zwar in sehr guter Verfassung. Aber mit einigen Effekten in den USA müsse sehr wahrscheinlich gerechnet werden. Powell zufolge ist es aber zu früh, um das Ausmass zu bestimmen.

Der Fed-Chef machte zugleich deutlich, dass die Notenbank vorerst keinen Grund für eine Änderung ihres geldpolitische Kurses sehe, solange es keine «grundlegende Neubewertung» des Konjunkturausblicks gebe. Risiken, die mit der Unsicherheit durch den Zollkonflikt zusammenhängen, seien zuletzt zurückgegangen. Auch habe sich das globale Wirtschaftswachstum stabilisiert. Zudem laufe der US-Jobmarkt rund. Begünstigt vom milden Winterwetter ist der US-Arbeitsmarkt mit überraschend viel Schwung ins Jahr gestartet.

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