Märkte / Makro

Powell könnte Weg für Zinssenkung ebnen

Diese Woche sind alle Augen auf den Fed-Chef gerichtet. Denn trotz enormer Unsicherheit wird Jerome Powell den Pfad der Geldpolitik vorzeichnen.

Der Druck auf Jerome Powell steigt. Nicht nur US-Präsident Donald Trump fordert vom Chef der amerikanischen Zentralbank, Fed, niedrigere Zinsen. Auch die Marktteilnehmer erwarten mehr Unterstützung von der Geldpolitik. Bis Ende Jahr rechnen sie mit drei Zinssenkungen von je 25 Basispunkten. «Die Investoren sind überzeugt, dass Jay Powell zu Hilfe eilen wird», sagt Danielle DiMartino Booth.

Das erklärt auch, weshalb der US-Aktienmarkt nahe des Rekordhochs notiert. «Die Investoren glauben, dass eine Korrektur vermieden werden könne, wenn die amerikanische Zentralbank genügend Liquidität in den Markt pumpt», ergänzt die ehemalige Beraterin des Fed und Gründerin des Researchhauses Quill Intelligence. Da so viel von der Geldpolitik abhängt, richtet sich das Augenmerk auf den kommenden Mittwoch, wenn Powell nach der zweitägigen Sitzung des Offenmarktausschusses vor die Medien tritt.

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