Unternehmen / Finanz

Präsident Biden und die Banken

Die künftige US-Regierung könnte die Schrauben für die Finanzbranche anziehen. Doch kurzfristig könnten die Geldhäuser profitieren - auch UBS und Credit Suisse.

Der scheidende US-Präsident Donald Trump gibt nach. Am Montagabend erlaubte er, den Behörden mit dem Team von Joe Biden zur Vorbereitung von dessen Amtsübernahme am 20. Januar zu kooperieren. Auch die ersten Kandidaten für Kabinettsposten hat Biden ernannt: Janet Yellen, Ex-Präsidentin der US-Notenbank Fed, soll Finanzministerin werden. Bereits sind Vorhaben der neuen Regierung für die US-Finanzindustrie absehbar. Indes planen Schweizer Banken die Rückkehr auf den weltgrössten Finanzmarkt.

Es wird erwartet, dass Biden und Yellen die Zügel für die Grossbanken anziehen. Das risikoreichere Handelsgeschäft der Banken könnte stärker überwacht, Kapitalvorschriften verschärft werden, schreibt die Beratungsgesellschaft Oliver Wyman (OW) in einer Einschätzung. Die sogenannte Leverage Ratio, der Anteil an Eigenkapital in Relation zur Gesamtbilanz einer Bank könnte von 5 auf 6% steigen. Zum Vergleich: In der Schweiz wird von systemrelevanten Banken eine harte Eigenkapitalquote von 3,5% gefordert. 

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