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Preiskampf setzt BlackRock zu

Der grösste Fondsmanager der Welt sammelt im zweiten Quartal 151 Mrd. $ an Neugeld ein. Doch der Gewinn ist rückläufig.

(Reuters) Der weltgrösste Vermögensverwalter Blackrock hat trotz Milliardenzuflüssen im zweiten Quartal weniger verdient. Der Gewinn schrumpfte um 7% auf eine Mrd. $ wie Blackrock am Freitag mitteilte. Der Konzern warb 151 Mrd. $ an neuen Geldern ein und verwaltete Ende Juni 6,84 Bio. $ – 9% mehr als vor Jahresfrist. Doch Investoren steckten ihre Mittel vor allem in kostengünstige Anleihenfonds oder liessen Geld auf Konten liegen. Zudem verdiente der Vermögensverwalter weniger Geld für das Verleihen von Aktien und senkte die Gebühren für einige Fonds.

Die Konzernerträge sanken um 2,2% auf 3,52 Mrd. $. Gleichzeitig stiegen die Kosten um 4% auf 2,25 Mrd. $, unter anderem wegen höherer Steuern.

Vermögensverwalter wie Blackrock, Amundi oder die Deutsche-Bank-Tochter DWS liefern sich einen harten Preiskampf. Die Gebühren für Fonds sind unter Druck – nicht zuletzt, weil die seit Anfang 2018 geltenden Regeln für Wertpapiergeschäfte in Europa (Mifid II) für mehr Preistransparenz gesorgt haben.

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