Unternehmen / Gesundheit

Pharmapreise unter Beschuss

Den Schweizer Pharmariesen drohen in den USA Preisbeschränkungen. Mit den anstehenden Zwischenwahlen rückt die Idee erneut in den Fokus.

Für Roche und Novartis steht in den USA viel auf dem Spiel. Der US-Markt ist mit Abstand am lukrativsten. Die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente sind enorm hoch, entsprechend gut ist der Umsatz. Gemäss einer 2021 veröffentlichten Studie der Rand Corporation, eines US-amerikanischen Think Tank, liegen sie im Schnitt 256% höher als in anderen Ländern. Das schürt politischen Widerstand, sowohl bei Demokraten als auch bei Republikanern.

Die hohen Medikamentenpreise dürften in den kommenden Monaten verstärkt in den politischen Fokus rücken. Im November stehen Zwischenwahlen an, und das Thema gilt im Wahlkampf als Stimmenfänger. Neu ist die Debatte freilich nicht. Seit Jahrzehnten hängt das Risiko einer Preissenkung wie ein Damoklesschwert über dem Sektor. Flammt das Thema auf, reagieren die Aktien in der Regel negativ. Allerdings stellt sich die Frage, wie gross das Risiko für die beiden Schweizer Pharmariesen tatsächlich ist.

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