Unternehmen / Finanz

Private Equity sitzt das Börsenkleid schlecht

Beteiligungsgesellschaften locken mit Vorzügen von Privatmarktinvestments. Doch die illiquiden Aktienportfolios sind diffus und wenig begehrt.

Der milliardenschwere Schweiz-Brasilianer Jorge Paulo Lemann war bei der Gründung der Finanzgesellschaft GP vor sechsundzwanzig Jahren mit von der Partie. Seit 2013 würzt GP das Portfolio der SIX-kotierten Spice Private Equity. Die Brasilianer haben die 200 Mio. $ Geldvermögen der Gesellschaft neu auf Beteiligungen an fünf entwicklungsfähigen Unternehmen konzentriert.

Im Vordergrund stehen die Bereiche Gastronomie und Konsumgütermarketing. Hier bringe GP ihre Rezeptur für Wertsteigerungen ein, sagte Finanzchef Rodrigo Boscolo diese Woche an der Anlegerkonferenz Investora.

Kurs 40% unter Buchwert

An mittlerweile mehr als fünfzig Transaktionen im Gesamtwert von 5 Mrd. $ hätten die vierzig Profis von GP ihre Fähigkeiten bewiesen, betonte Boscolo: «Weil wir dabei im Ausmass von 1 Mrd. $ eigene Mittel mitinvestierten, verdienten wir das Vertrauen der Kunden.» In Spice Private Equity hält GP mit 58% der Aktien die Kapitalmehrheit.

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