Unternehmen / Immobilien

Probleme im Detailhandel fordern die Immobilienbranche

Einkaufszentren sind keine Selbstläufer mehr. Einschneidende Veränderungen sollen sie auf die Erfolgsstrasse zurückbringen. Ein Beispiel dazu liefert Swiss Prime Site.

Onlinehandel und Einkaufstourismus setzen dem Detailhandel in der Schweiz zu. Der schwindende Umsatz hat Einfluss auf die Mieten. Das verlangt von den Immobiliengesellschaften mancherorts ein Umdenken, wollen sie verhindern, dass der Einnahmenstrom aus dem Retailsektor verkümmert. Besonders gefordert sind die Gesellschaften, die einen namhaften Teil der Mieteinnahmen im Retailsektor erarbeiten. Allen voran sind dies Swiss Prime Site (SPS) sowie Zug Estates und PSP.

Das Problem ist besonders akut in den Einkaufszentren. Gemäss den Marktforschern von GfK Switzerland verbuchten 2016 sieben der zehn umsatzstärksten Einkaufszentren (ohne Flughäfen und Bahnhöfe) ein Umsatzminus. Die Einbusse belief sich auf 1,9%. Der gesamte Detailhandel setzte 92,5 Mrd. Fr. um, 1,5% weniger als im Vorjahr. Dramatisch war der Rückgang der Flächenproduktivität, des Umsatzes pro Quadratmeter Verkaufsfläche. Besonders traf es dabei die Branchen Multimedia/Software (–6%) und Bekleidung (–5%).

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Leser-Kommentare

Thomas Burger 28.11.2017 - 08:44
Das Problem des Stücki ist die _Lage_. Nur einen Kilometer entfernt befindet sich das Rheincenter in Weil, mit viel Verkaufsfläche und Kinopalast. Auch ist das Stücki innerhalb der Stadt perifer gelegen, in einem Quartier mit tiefer Kaufkraft und schlechtem Ruf. Ich bezweifle, dass das Konzept mit dem Kinos aufgehen wird. Will man nur den Film sehen kann man das Vergnügen… Weiterlesen »