Unternehmen / Energie

Probleme in der Stromversorgung sind absehbar

Die Elektrizitätskommission verlangt einen massiven Zubau von Erzeugungskapazitäten im Inland.

Allmählich dämmert es vielerorts, dass die Stromversorgungssicherheit in der Schweiz mittel- und längerfristig alles andere als gegeben ist. Zu diesem Erkenntnisprozess leistet auch die Elektrizitätskommission ElCom einen Beitrag. Die Überwachung der Versorgungssicherheit ist eines ihrer Kernthemen.

Auch an der aktuellen Jahresmedienkonferenz der ElCom am Donnerstag lag das Schwergewicht auf der Versorgungs­sicherheit. Der neue Kommissionspräsident Werner Luginbühl, der Carlo Schmid-Sutter per 1. März abgelöst hat, präsentierte erste Ergebnisse der noch in Arbeit befindlichen Studie zur Stromversorgungssicherheit in der Schweiz bis 2030.

Dabei muss der Blick in erster Linie auf das Winterhalbjahr gerichtet werden. Da ist der Verbrauch hoch und die Erzeugung wetterbedingt niedriger. Seit 2000/01 ist die Schweiz im Winterhalbjahr stets netto eine Stromimporteurin. 2016/17 machten die Importe gar gut zehn TWh aus. ­Damit wurde gemäss ElCom-Geschäftsführer Re­nato Tami eine kritische Grenze erreicht, und das Netz konnte nur mit Mühe stabil gehalten werden.

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