Unternehmen / Energie

Profiteure der Energiewende aus der zweiten Reihe

Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen boomen. Auch die Nachfrage nach peripheren Angeboten wie Versicherungen steigt.

Robert Plass strahlt. «Es macht richtig Spass dieses Jahr. Das Geschäft läuft!» Er ist Verkaufsleiter bei Tritec, spezialisiert auf die Installation von Solaranlagen. Er steht am Messestand an der Nationalen Photovoltaik-Tagung in Bern, neben sich ein Solarmodul, wie Tritec sie auf Hausdächern installiert.

Im Jahr 2020 wurden in der Schweiz Photovoltaikanlagen mit insgesamt 493 Megawatt (MW) Leistung installiert. 2022 sollen es 750 MW werden. Auch bei Wärmepumpen können sich die Anbieter kaum noch vor Aufträgen retten. Aufgrund des Engpasses bei Sondenbohrungen – für Erdwärmepumpen werden Löcher von 200 Meter Tiefe gebohrt – sind derzeit für das laufende Jahr kaum noch Wärmepumpen zu haben. 

Personalvermittler wären gefragt

An der Börse ist der Boom längst angekommen. Mit der Zinswende haben Valoren im Bereich erneuerbare Energien korrigiert. Mit Ausbruch des Krieges sind sie aber wieder stark gestiegen, die Bewertungen sind generell hoch. Interessant für Anleger könnten Profiteure der Energiewende aus der zweiten Reihe sein. Denn von der Modernisierung der Strom- und der Wärmeversorgung im Eigenheim profitiert ein ganzes Ökosystem von Unternehmen.

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