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Der Turnaround beim deutschen Dividendenstar ist abgeschlossen. Der Medienkonzern baut auf ein mediales und digitales Geschäftsmodell.

Niemand hätte Thomas Ebeling dieses Kunststück zugetraut. Der Manager hat Karriere gemacht beim Tabakkonzern Reemtsma, Getränkehersteller Pepsi und Pharmaunternehmen Novartis – und nun sollte ausgerechnet er ProSiebenSat.1 aus der Krise holen? Vor acht Jahren übernahm Ebeling den CEO-Posten. Es gelang: Aus dem Pennystock hat er mittlerweile ein angesehenes Dax-Mitglied kreiert. Seit Amtsantritt des Aussenseiters sind die Papiere des deutschen Medienkonzerns 2300% gestiegen. Das TV-Geschäft bildet weiter die Basis des Unternehmens. Doch das Wachstum kommt aus den Digital-Beteiligungen.

Die Wurzeln des Medienunternehmens reichen in die Anfänge des Privatfernsehens. Am 1. Januar 1984 – um genau 9 Uhr 58 – sendete Sat.1 als erster deutscher Privatsender. ProSieben ging 1988 aus Eureka TV hervor. Hinter beiden stand damals bereits der Medienmogul Leo Kirch, bei ProSieben in Person, bei Sat.1 vertreten durch Sohn Thomas. Im Jahr 2000 verschmolzen die Sender zu ProSiebenSat.1, zu denen noch kabel eins und N24 gehören. Die Aktien der Gesellschaft werden seither an der Börse gehandelt.

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