Märkte / Makro

Protektionismus feiert heikles Comeback

Das Risiko von Handelskonflikten ist mit Trumps neuen Strafzöllen deutlich gestiegen. Auch die Exportnation Schweiz würde unter einer Verschärfung leiden.

Donald Trump hat seine Drohung wahrgemacht: Mit der Begründung, die nationale Sicherheit verteidigen zu wollen, führen die USA in spätestens zwei Wochen hohe Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte ein. Zwar dürften die unmittelbaren Folgen vorerst – auch für die Schweizer Wirtschaft – im Rahmen bleiben. Fakt ist jedoch, dass nicht nur im Weissen Haus, sondern weltweit die protektionistischen Strömungen stärker geworden sind. Damit ist das Risiko gestiegen, dass die globale Wirtschaft in einen Handelskrieg gerät.

Immerhin: Bei der Präsentation des Massnahmenpakets schlug der US-Präsident gemässigtere Töne an. Solange die Neuverhandlung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) laufe, würden Kanada und Mexiko von den Strafzöllen ausgenommen. Zudem könne jeder Handelspartner gesondert um eine Steuererleichterung ersuchen.

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