Unternehmen / Immobilien

Proteste bewegen Hongkonger Häusermarkt

Immobilienentwickler geraten ins Zentrum des politischen Sturms.

Die mittlerweile siebzehn Wochen andauernden Massenproteste und der sich in die Länge Ziehende chinesisch-amerikanische Handelsstreit werfen einen zunehmend dunkleren Schatten auf die Wirtschaft Hongkongs. Der Umsatz des Einzelhandels ist stark rückläufig, die Hotels sind im Schnitt nur noch zu einem Fünftel ausgebucht. Vor allem aber fallen zum ersten Mal seit vielen Jahren die Preise – und das auf dem teuersten Pflaster der Welt, was das Wohnen betrifft.

Das alles schlägt sich auch auf die lokale Börse nieder. Der Leitindex Hang Seng ist im Verlauf des dritten Quartals  beinahe 10% gefallen. Damit weist er die schlechteste Performance aller Hauptindizes in den Industrieländern auf. Die um sich greifende Verunsicherung der Investoren hat dabei besonders starke Spuren bei Aktien von Immobilienkonzernen hinterlassen. So haben etwa die Titel von Sun Hung Kai über 17% eingebüsst. Das Unternehmen ist gemessen an der Marktkapitalisierung von 331 Mrd. HK-$ (42 Mrd. $) gegenwärtig der grösste Immobilienentwickler der chinesischen Sonderverwaltungsregion.

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