Unternehmen / Immobilien

PSP liefert runde Leistung

Analyse | Der Immobilienkonzern verzeichnet ausserordentlichen Erfolg aus Neubewertung. Auch operativ lief es im ersten Halbjahr rund.

Die zweitgrösste Schweizer Immobiliengesellschaft, PSP Swiss Property, hat sich im ersten Halbjahr wie erwartet gut geschlagen. Damit ist die Basis für eine zumindest stabile Dividendenzahlung gelegt. An einer Telefonkonferenz bekannte sich CEO Giacomo Balzarini zu einer «Ausschüttungspolitik mit einem kontinuierlichen Anstieg». Er nahm damit Vorstellungen, dass PSP wegen des Semestererfolgs eine ausserordentliche Zahlung erwägen könnte, den Wind aus den Segeln.

Grundlage des operativen Erfolgs war eine Steigerung des Liegenschaftsertrags um 4,5% auf 153,3 Mio. Fr., obwohl erneut pandemiebedingte Mietzinserlasse gewährt wurden. Die Vermietungsstrategie bewährt sich, wie die Entwicklung des Leerstands zeigt. Die Quote blieb mit 3,1% nahezu unverändert zum Ausgangswert Ende 2020.

Leerstandprognose verbessert

Das Management schätzt den Vermietungsmarkt generell als stabil ein, sodass per Ende Jahr neu eine Leerstandquote unter 4,5% erwartet wird statt wie bisher 4,5%. Auslaufende Verträge im vierten Quartal lassen die Quote gemäss CEO Balzarini zum Jahresende hin steigen. Im kommenden Jahr werde nur ein grosser Vertrag zur Erneuerung fällig, Verhandlungen seien im Gang, fuhr er fort. Für eine Leerstandprognose 2022 sei es zu früh.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?