Märkte / Immobilien

PSP schraubt Prognose nach oben

Der Immobilienkonzern PSP Swiss Property kauft in Genf drei Liegenschaften und erwartet einen höheren Ebitda ohne Liegenschaftserfolg.

PSP (PSPN 112.2 0.99%) Swiss Property erhöht die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Neu erwartet die Immobiliengesellschaft ohne Liegenschaftserfolg einen höheren Ebitda von rund 270 Mio. Fr., wie aus einer Mitteilung vom Donnerstagmorgen hervorgeht. Bisher lag die Prognose bei rund 260 Mio. Fr.

Zum einen wirkt sich der Kauf dreier Immobilien in Genf für 295 Mio. Fr. den Angaben zufolge «unmittelbar positiv» auf die Ertragslage aus. Die Zürcher Kantonalbank schätzt die Bruttoankaufrendite auf 3,4%. Zum anderen habe sich zwischenzeitlich die Visibilität der Verkäufe von Eigentumswohnungen der Überbauung Residenza Parco Lago in Paradiso bei Lugano erhöht, hiess es.

Dabei handelt es sich um drei aneinandergrenzende Geschäftshäuser im Zentrum von Genf. Hauptmieterin bleibt den Angaben zufolge die Verkäuferin UBS (UBSG 11.26 0.13%), die weiterhin die Geschäftsstelle und die für deren Betrieb benötigten Büroflächen zurückmieten wird. Im Erdgeschoss sind ausserdem fünf kleinere Unternehmen eingemietet.

Die Akquisition wird gemäss Mitteilung die Portfolioqualität der Region Genf weiter verbessern. Das sehen auch die ZKB-Analysten so. Ausserdem verfüge PSP auch nach der Übernahme noch über eine solide Eigenkapitalquote von schätzungsweise 53% per Ende 2020. Finanziert wird der Kauf mit Fremdkapital zu durchschnittlich 12 Basispunkten.

Mit ihrem «Qualitätsportfolio», der guten Mieterdiversifikation und dem tiefen Leerstand sei PSP für die aktuellen Herausforderungen gut gewappnet, schreibt ZKB. Im Ausblick ist die Gesellschaft aber weiterhin zurückhaltend. Eine abschliessende Beurteilung der Auswirkungen der Coronakrise auf die Geschäftstätigkeit sei noch nicht möglich. Prognosen seien somit mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.

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