Unternehmen / Ausland

Pubs stehen vor neuer Pleitewelle

Die Coronakrise beschleunigt den Niedergang der britischen Trinkstätten. Grosse Ketten dürften profitieren.

Kaum ein Brite kommt ohne sein «local» aus, sein Stamm-Pub im Quartier gleich um die Ecke. Es ist nicht nur der Ort, wo man mit Kumpels nach der Arbeit auf ein Bier geht, sondern auch quasi die Erweiterung des eigenen Wohnzimmers. Ganze Abende werden im Pub verbracht, mit Quiz-Veranstaltungen, Live-Musik oder dem üblichen Sound aus der Dose zum Mitgrölen.

Doch seit über sieben Wochen steht auch hier alles still. Mit der Einführung des Lockdown mussten die Pubs schliessen und die Zapfhähne stillgelegt werden. Selbst am vergangenen Wochenende, als Premierminister Boris Johnson seinen Plan zum Neustart der britischen Wirtschaft bekanntgab, warteten die Briten vergeblich auf einen deutlichen Hinweis, wann ihr «local» wieder öffnen wird. Je nach Aussage könnte es im Juli oder im August so weit sein. Klar ist jedoch, dass es noch Wochen bis Monate dauern wird, bis die britischen Kult-Institutionen wieder öffnen werden.

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