Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Immo-Service
Märkte / Immobilien

Puffer gegen scharfe Wende bei den Hypozinsen

Die Inflation fällt höher aus als erwartet, und damit steigt das Risiko einer Aufwärtskorrektur der Hypothekarsätze. Aber die Gefahr hält sich in der Schweiz zum Glück in Grenzen.

Der Anstieg der Schweizer Hypothekarzinsen ist vorerst zum Stillstand gekommen. In den ersten Monaten des Jahres hatte eine Korrektur der internationalen Kapitalmarktsätze auch hierzulande Spuren hinterlassen. Vor allem Hypotheken mit einer langen Laufzeit verteuerten sich. Der Anstieg blieb allerdings begrenzt. Im Schnitt belief er sich auf rund 20 Basispunkte (0,2 Prozentpunkte). Einige Anbieter haben seither die Angebote bereits wieder tiefer gesetzt. Das Hypozinsniveau ist insgesamt stabil.

Nun treibt die Furcht vor einer übermässigen Inflation die internationalen Finanzmärkte um. Was bedeutet das für die hiesigen Hypozinsen? Kommt jetzt doch noch die Zinswende?

Keine hohe Inflation zu erwarten

Definitiv kann das niemand beantworten. Aber die Indizien sprechen eher gegen eine markante Trendwende nach oben. Das erfahrungsgemäss wichtigste Makrorisiko fehlt nach wie vor: die Inflation. Die grossen Umkehrphasen, die in den Achtziger- und Anfang der Neunzigerjahre zu einem massiven Anstieg der Hyposätze führten, wurden jeweils von markanten Teuerungsschüben begleitet (vgl. Grafik 1). Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?