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Quellensteuern lassen sich vom Ausland zurückfordern – aber wie?

Wer mit ausländischen Aktien eine Dividende erzielt, muss aktiv werden. Sonst greift der Fiskus zwei Mal zu. So lässt sich Geld zurückholen.

Rainer Weihofen

An der Hauptversammlung im Mai haben die Aktionäre von SAP für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende in Höhe von 1.85 € je Aktie beschlossen. Das ist fast ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Auf dem Wertschriftenkonto von Anlegern mit Wohnsitz in der Schweiz macht sich der Zuwachs zunächst nicht bemerkbar, denn der deutsche Fiskus behält ein Viertel der Dividende als Quellensteuer ein. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag (Soli) für den Aufbau Ost von 1,375%. Damit landen auf Schweizer Konten netto nur 1.36 € je Aktie. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?