Unternehmen / Finanz

Quintet-Chef: «Ich bewundere, was Bank am Bellevue versucht hat»

Jakob Stott leitet seit dem Tod von CEO Jürg Zeltner die Quintet Private Bank. Rote Zahlen nimmt er sportlich – auch wegen der Expansion in die Schweiz.

Anfang Mai hat die luxemburgische Quintet Private Bank, die bis Januar noch KBL hiess, die Übernahme der Bank am Bellevue abgeschlossen. Es ist der jüngste Schachzug einer aggressiven Wachstumspolitik, um die Bank in Europa als gewichtige Privatbank zu positionieren. Ein ambitioniertes Unterfangen, das mit dem Tod von Quintet-Vordenker und CEO Jürg Zeltner Ende März einen Rückschlag erlitten hat. Nun soll Nachfolger Jakob Stott die Bank in die sichere Gewinnzone führen. Denn davon ist Quintet noch ein gutes Stück entfernt.

Herr Stott, wie geht es Ihnen?
Die vergangenen Monate waren enorm schwierig. Erst traf uns die globale Pandemie, die überall zu Lockdowns geführt hat. Viel tragischer war aber der Verlust unseres Senior-Partners und meines sehr guten Freundes Jürg Zeltner Ende März. Sein Tod hat uns alle schwer getroffen. Doch die Belegschaft hat es geschafft, die Reihen zu schliessen und vorwärts zu schauen.

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