Unternehmen / Schweiz

Rahmenabkommen: «Unternehmen arrangieren sich»

Zwei von fünf Gesellschaften rechnen in einer FuW-Umfrage mit negativen Folgen, sollten die Verhandlungen zum institutionellen Abkommen mit der EU scheitern.

Nach sieben Jahren ohne Ergebnis drohen die Verhandlungen zum institutionellen Rahmenabkommen zu scheitern. In der Wirtschaft klaffen die Meinungen zu diesem Szenario auseinander. Die Bankiervereinigung, Economiesuisse und Swissmem pochen auf einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen. Anders positioniert sich der Schweizerische Gewerbeverband: «Wir glauben, es ist besser, das institutionelle Rahmenabkommen auf Eis zu legen», sagt Direktor Hans-Ulrich Bigler.

Coronakrise im Vordergrund

FuW hat die kotierten Unternehmen zu ihrer Haltung befragt. Auf eine am Montag verschickte Kurzumfrage haben 54 Gesellschaften reagiert. Auf die Frage, ob ein Scheitern der Verhandlungen für das Unternehmen negative Folgen hätte, antworteten 21 mit Ja, 16 mit Nein. 14 Gesellschaften wollten keine Stellung nehmen, drei verwiesen auf einen Verband, der sich für das Abkommen einsetzt.

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