Unternehmen / Finanz

Warum Raiffeisen keinen Käufer für Leonteq fand

Analyse | Die Bank will ihren 29%-Anteil am Derivatspezialisten jetzt doch ganz behalten. Konsequenterweise blieb ihr nichts anderes übrig.

Raiffeisen will an ihrer Leonteq-Beteiligung festhalten. Wie die Bank am Mittwoch mitteilt, kassiert sie ihr Ziel, rund einen Drittel ihrer 29%-Beteiligung am Derivatspezialisten verkaufen zu wollen.

Die Bank stehe hinter dem Geschäftsmodell. Aufgrund der langjährigen Kooperation bei der Emission strukturierter Produkte sei man vom Potenzial Leonteqs überzeugt, schreibt Raiffeisen.

Das Verkaufsinteresse der grössten Aktionärin wurde zuvor von Marktteilnehmern als ein Unsicherheitsfaktor taxiert, der auf dem Aktienkurs Leonteqs gelastet hatte. Die Titel profitieren am Mittwoch von der Nachricht, gewinnen in einem positiven Markt aber nur rund 2%.

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