Unternehmen / Finanz

Ein krisenfester Basler für St. Gallen

Analyse | Guy Lachappelle, Chef der Basler Kantonalbank, soll Verwaltungsratspräsident von Raiffeisen Schweiz werden. Die Abgründe des Geschäfts sind ihm von seiner eigenen KB wohlbekannt.

Viele Namen wurden in den vergangenen Wochen herumgereicht. Diesen hatte niemand auf dem Zettel: Guy Lachappelle, Chef der Basler Kantonalbank (BKB), soll Verwaltungsratspräsident (VRP) der gebeutelten Raiffeisen Schweiz werden. Mit Krisen kennt sich der 57-jährige Basler aus. Seine BKB hatte mit Skandalen zu kämpfen, die der Chef überwand und sich dabei selbst schadlos hielt.

Lachappelle sei ein starker Kommunikator, der Interessen zusammenbringen könne, lobt Raiffeisen-Interimspräsident Pascal Gantenbein den Kandidaten. Der studierte Jurist wird sich am 10. November an der Delegiertenversammlung in Brugg zur Wahl stellen. Lachappelle hat gemäss Gantenbein Erfahrung im Bankgeschäft und mit Transformationsprozessen. Ein Euphemismus dafür, wenn eine Bank – wie Raiffeisen und BKB – dazu gezwungen wird, sich zu verändern.

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