Unternehmen / Finanz

Raiffeisen muss ihr Ertragsproblem lösen

Analyse | Die Bankengruppe schliesst 2019 mit dem zweithöchsten Gewinn ihrer Geschichte ab. Das darf nicht den Blick auf die Herausforderungen verstellen.

Raiffeisen steht unter Druck. Das Zinsgeschäft entwickelt sich schleppend, die Kommissionen brechen ein. Ein gutes Börsenjahr und geringere Kosten sorgen dennoch für den zweitbesten Jahresgewinn in der Geschichte der Bankengruppe

Unterm Strich poliert auch der Basiseffekt das vermeintliche Glanzergebnis auf. 2018 brach Raiffeisens Gewinn noch 40% ein, weil sie massive Abschreibungen aufgrund der verfehlten Einkaufs- und Beteiligungspolitik von Ex-Chef Pierin Vincenz vornehmen musste. So nahm 2019 der Gewinn in einem relativ normalen Geschäftsjahr über die Hälfte auf 835,2 Mio. Fr. zu.

Tiefzins hinterlässt Spuren

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