Unternehmen / Finanz

Raiffeisen und Avaloq trennen sich

Analyse | Die Bank löst die finanziellen Bande zum Softwarehaus und etabliert ein reines Kunden-Lieferanten-Verhältnis.

Die Bank Raiffeisen und der Bankensoftwareanbieter Avaloq entflechten ihre Kapitalbeteiligung. Avaloq wird per 1. Januar 2019 die verbleibenden 51% am bisherigen Joint Venture Arizon von Raiffeisen übernehmen. Zudem wird Raiffeisen ihren 10%-Anteil an der Avaloq-Gruppe an die Beteiligungsgesellschaft Warburg Pincus verkaufen, teilen die beiden Unternehmen am Freitag mit.

Arizon war Ende 2014 als Joint Venture zwischen Raiffeisen und Avaloq mit dem Ziel gegründet worden, eine Bankenplattform zu entwickeln, zu betreiben sowie Abwicklungsservices für Raiffeisen zu erbringen. Da die neu entwickelte Plattform kurz vor der Einführung stehe, gebe es keine strategische Notwendigkeit mehr für eine finanzielle Beteiligung, begründet Raiffeisen die Kapitalentflechtung. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?