Unternehmen / Finanz

Raiffeisen will Privatbank Notenstein auf keinen Fall verkaufen

Die Tochtergesellschaft soll in der anstehenden Konsolidierung im Schweizer Private Banking eine aktive Rolle spielen.

Für die Genossenschaftsbank Raiffeisen kommt ein Verkauf der Tochtergesellschaft Notenstein Privatbank «überhaupt nicht in Frage». Das zeigen Recherchen der «Finanz und Wirtschaft».

Im Hause Raiffeisen herrscht die Meinung vor, dass der SNB-Schock die Konsolidierung im Private Banking und in der Vermögensverwaltung in der Schweiz beschleunigen wird. Die mit 21 Mrd. Fr. Vermögen unter Verwaltung und 680 Mitarbeitern kleine Bank Notenstein, die mit Raiffeisen allerdings über eine grosse und mächtige Mutter (4 Mio. Kunden) verfügt, soll als Konsolidierer auftreten, lautet der Plan für die Privatbanktochter.

Nachdem im Streit zwischen Vontobel und Raiffeisen um Notenstein ein Schiedsgericht entschieden und teilweise Vontobel recht gegeben hatte, machten Gerüchte die Runde, Raiffeisen werde das Handtuch werfen und Notenstein verkaufen – unter Umständen sogar an Vontobel.

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