Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Index-Fokus
Märkte / Aktien

Rasanter Aufstieg der Schwellenländer

MSCI Emerging Markets: Im globalen Marktgefüge kommt den Unternehmen aus den Emerging Markets eine immer grössere Bedeutung zu. Doch oft ist der Staat mehrheitsbeteiligt.

Die Schwellenländer (Emerging Markets, EmMa) haben über die vergangenen Jahre und Jahrzehnte spürbar an Bedeutung gewonnen – der verstärkten Integration der Kapital- und Gütermärkte sei Dank. Abzulesen ist diese Entwicklung am MSCI Emerging Markets Index: Bei seiner Lancierung 1988 umfasste er gerade mal zehn Staaten und weniger als 1% des globalen Börsenwerts. Inzwischen liegt sein Anteil – sofern man nicht nur die Titel im Streubesitz (Free Float), sondern alle ausstehenden Aktien berücksichtigt – auf mehr als 17%.

Innerhalb des Index haben sich die Stärkeverhältnisse ebenfalls deutlich verschoben. Zu Beginn deckte Malaysia rund 34% des gesamten EmMa-Volumens ab, bevor Mexiko temporär die Führung übernahm. Seit einigen Jahren wird der MSCI Emerging Markets nun erneut von Fernost dominiert. So machen China, Südkorea und Taiwan gegenwärtig mehr als 50% der gesamten Marktkapitalisierung aus.

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