Getestet

Redmi Note 10 Pro

Ein Smartphone mit einem farbprächtigen OLED-Display, das sich mit einer Rate von 120 Hertz aktualisiert, einem starken Prozessor und einer 108-Megapixel-Kamera. Und das Ganze um 250 Fr.? Vor wenigen Monaten noch hätten Manager der Handy-Branche eine solche Vorstellung als absurd zurückgewiesen. Mit dem Redmi Note 10 Pro gibt es nun ein solches Gerät, das nicht nur auf dem Papier brilliert.

Redmi ist eine Untermarke des chinesischen High-Tech-Konzerns Xiaomi. Das lässt sich daran erkennen, dass die Modellvielfalt bei Redmi wie bei Xiaomi für Menschen mit gewöhnlichem Verstand unmöglich zu durschauen ist: So gibt es vom Redmi 10 eine normale, eine t-, eine lite-, eine Note S- oder Note 5G- sowie eben die Note Pro-Version, die in Indien als Note 10 Pro Max verkauft wird. Der Name ist zum Glück das Komplizierteste am Note 10 Pro, das mit dem neuesten Android-Betriebssystem läuft. Darüber hat Redmi die hauseigene Oberfläche MiUI gestülpt, die sich in den vergangenen Jahren arg gewandelt hat mit schönen Funktionen wie dem Anpassen des Designs oder dem geplanten Aus- und Einschalten des Gerätes. Das können viele andere nicht.
Das gelungene Display füllt fast die gesamte Front aus, Kamera und Sensoren finden in einer kleinen Aussparung Platz. Auf der Rückseite finden sich die Hauptlinse, eine Ultraweitwinkeloptik, ein Tiefensensor sowie ein Makroobjektiv, mit der Aufnahmen bei ruhiger Hand schön aussehen. Ein Tele fehlt. Dank der vielen Megapixel gelingen Bilder bis zu einer fünffachen Vergrösserung dennoch. Die Fotos überzeugen, solange das Umgebungslicht stimmt. Andernfalls sind sie dunkel und verrauscht.

Bemerkenswert ist noch der Akku mit einer Kapazität von 5200 MAh, der bei mässigem Gebrauch locker zwei Tage durchhält und in 90 Minuten voll geladen ist. Alles das zusammen mit dem moderatem Preis machen das Redmi Note 10 Pro zu einer guten Wahl.

, Closing Bell / Getestet

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