Unternehmen / Finanz

Regionalbanken im Corona-Gegenwind

Längerfristig sind die inlandorientierten Schweizer Banken heute sogar zuversichtlicher als vor der Pandemie. Aber zwei von drei Regionalbanken erwarten ein schwieriges 2021.

Kein Wunder: Corona verstärkt den pessimistischen Grundton im Schweizer Bankgeschäft (vgl. Grafik). Die seit 2014 beobachtete Eintrübung bei der Beurteilung des Geschäftsverlaufs setzt sich fort.

Dennoch ist bemerkenswert, dass immer noch mehr als die Hälfte der Banken (53%, Vorjahr: 67%) ihre Geschäftsentwicklung in den vergangenen Monaten als positiv bezeichnet. Dies geht aus der jährlichen Befragung des Beratungsunternehmens EY bei hundert Instituten (ohne Grossbanken) hervor.

Kreditgeschäft im Fokus

Positiv gestimmt haben der höhere Kommissionsertrag infolge reger Handelsaktivitäten sowie die «weiterhin relativ tiefen Kreditausfälle», wie Vertreter von EY an einer Web-Präsentation am Donnerstag dargelegt haben. Dennoch ist das Kreditgeschäft im letzten Jahr auf der Agenda der Bankleitungen vom elften auf den fünften Rang geklettert. Und zwar geht es weniger ums Hypothekar- als ums Unternehmenskreditgeschäft. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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