Unternehmen / Industrie

Reishauer geht gut gepolstert in die Krise

Die hohe Abhängigkeit von der Automobilindustrie verschärft den Abwärtstrend vorerst. Im April wurde Kurzarbeit eingeführt.

Die vorwiegend auf Zahnradmaschinen spezialisierte Reishauer-Gruppe, deren Aktien ausserbörslich gehandelt werden, hat 2019 auf konsolidierter Basis einen Umsatzrückgang um 7,8% auf 385 Mio. Fr. hinnehmen müssen. Der Betriebsgewinn ging 27% auf 36 Mio. Fr. zurück, als Reingewinn werden 37 Mio. Fr. ausgewiesen bzw. 3700 Fr. pro Aktie, nach 43 Mio. Fr. im Vorjahr. Als Dividende werden der Generalversammlung vom 30. April wiederum 1280 Fr. pro Titel, entsprechend 12,8 Mio. Fr., vorgeschlagen.

Mit flüssigen Mitteln von konsolidiert 157 Mio. Fr. sowie Wertschriften von 152 Mio. Fr., einem ausgewiesenen Eigenkapital von 361 Mio. Fr. – 70% der Bilanzsumme – und offensichtlich sehr niedrig bilanzierten Sachanlagen von 55 Mio. Fr. (bei Investitionen von 15 Mio. Fr.) ist die Kapitalausstattung äusserst solid.

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