Unternehmen / Finanz

Reizlose Thurgauer

Analyse | Die Thurgauer Kantonalbank legt ein robustes Semester hin. Die Anteilsscheine bleiben trotzdem unattraktiv.

Höherer Ertrag, tiefe Kosten, mehr Gewinn. Bei der lokal stark verankerten Thurgauer Kantonalbank (TKB) ist die Welt trotz Pandemie und Tiefzinsumfeld in Ordnung. Das Staatsinstitut hat im ersten Halbjahr ein überaus robustes Ergebnis vorgelegt und kann damit das 150-Jahr-Jubiläum als eher erfolgreiche Staatsbank begehen.

Den Anlegern, die sich über die wenig liquiden Partizipationsscheine (PS) an der TKB beteiligen können, nützt das wenig. Die PS haben im laufenden Jahr – in einem für Bankwerte förderlichen Umfeld – kaum Boden gutgemacht. Auf Sicht von drei Jahren sind sie nur im tiefen einstelligen Bereich avanciert. Die Dividende wurde zwar zuletzt auf 3 Fr. erhöht, die Rendite bleibt dennoch unter 3%.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?