Unternehmen / Gesundheit

Relief strebt ADR-Programm in den USA an

Das Biotech-Unternehmen möchte ein ADR-Programm schaffen und damit die Primärkotierung an der Schweizer Börse ergänzen.

(AWP) Das Biotechunternehmen Relief Therapeutics (RLF 0.0816 +7.37%) möchte ein sogenannten American Depositary Receipt (ADR)-Programm in den Vereinigten Staaten schaffen. Es hat dazu eine entsprechende Erklärung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht, wie Relief am Mittwochabend mitteilte.

Das ADR-Programm solle dereinst die bestehende Primärkotierung an der Schweizer Börse SIX ergänzen, heisst es weiter. Zur Depotbank für das ADR-Programm habe man JPMorgan auserkoren.

Ein ADR ähnelt einem Aktienzertifikat und wird von einer von einem Unternehmen ernannten Depotbank in den Vereinigten Staaten ausgegeben, um eine oder mehrere sogenannte American Depositary Shares (ADS) zu verbriefen. Im Falle von Relief soll jedes ADS einhundertfünfzig Stammaktien von Relief repräsentieren.

Für US-Anleger sei das ADR-Modell attraktiv, weil sie so ausländische Aktien kaufen könnten, ohne eine grenzüberschreitende Transaktion zu vollziehen. Ausserdem seien die Preise in US-Dollar ausgegeben und die entsprechenden Papiere könnten auf dem OTC-Markt gehandelt werden.