Unternehmen / Gesundheit

René Buholzer: Ein Brückenbauer für die Pharmabranche

Die Entwicklung neuer Medikamente macht grosse Fortschritte. Die Gesetze müssen wie die Preismodelle angepasst werden. Keine leichte Aufgabe.

Immer höhere Preise für neue Medikamente haben die Pharmaindustrie in den Augen vieler zum neuen Buhmann der Wirtschaft gemacht. Als Geschäftsführer von Interpharma versucht René Buholzer, der Öffentlichkeit die Sichtweise der Branche näherzubringen.

Das tut er mit Überzeugung. «Schliesslich machen die Medikamentenpreise nur 13% der Gesundheitskosten aus», erklärt Buholzer. Er warnt aber vor einem Schwarz-Peter-Spiel. Das führe nur in eine Rationalisierungsdiskussion und politische Kämpfe. «Die Gefahr, dass darunter die Qualität und der Service am Patienten leiden, ist riesig gross.»

Die Lösung sieht Buholzer in einer tiefgreifenden Reform des Gesundheitswesens: «Weg von der Bezahlung für jeden Handgriff, hin zu resultatebasierter Entschädigung.» Diejenigen sollen verlieren, deren Leistungen nichts bringen. Sie sollen in einem Qualitäts- und Innovationswettbewerb aus dem Markt gedrängt werden.

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